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Veganer Monat – Woche 1

Veganer Monat – Woche 1

Eine Woche vegan. Sieben Tage ohne Fleisch, Käse, Milch und sonstigen tierischen Produkten. 168 Tage totale Enthaltsamkeit.

oder so… Ganz so ist es mir nicht gegangen in meiner ersten veganen Woche, aber ich finde es ist eigentlich sehr gut gelaufen! Sogar besser als erwartet. 🙂

 

Was habe ich gegessen?

Ich hab bevor ich mein Vegan-Experiment gestartet habe, recherchiert wie man sich als Veganer am besten ausgewogen ernährt und versuche auch einfach sehr abwechslungsreich zu essen damit mir nichts abgeht.

Zum Frühstück hab ich oft Soyajoghurt mit Obst und Haferflocken gegessen, oder mir einen Smoothie aus diversen Obst- und Gemüsesorten gemacht um gleich am Anfang des Tages gaaaaanz viele Vitamine aufzunehmen damit ich den Herbst ohne Verkühlung überstehe. (Der Plan ist aber leider nicht aufgegangen.)

 

 

Gekocht habe ich so einiges – Fallafel, Grünkernlaibchen, Fisolen mit Erdäpfeln, Kürbiscremesuppe und mein Highlight der Woche eine indische Linsensuppe.

 

 

 

Und ich habe sogar zwei Mal gebacken! Einmal Zimt-Nuss-Schnecken und einmal das beste Bananenbrot der Welt!

 

 

Für Abends, oder den kleinen Hunger zwischendurch hat oft ein Brot mit Humus gereicht.

 

War ich 100% vegan?

Nein! Wie ich mir vorgenommen habe, habe ich vor im „Notfall“ vegetarisch gegessen und eben so ein „Notfall“ war gestern der Geburtstag meines Onkels. Wir waren zum Brunch eingeladen und es gab ein riesiges Buffet mit Unmengen an Speisen, nur leider war abgesehen von der Rohkostplatte nichts Veganes dabei.

Ich finde auch, dass ich meiner Familie und generell meinem Umfeld nicht unbedingt eine weitere Aufgabe mit dem Zubereiten einer veganen Speise aufbürden muss, wenn ich es erstmal für einen Monat versuche. Wenn ich mich irgendwann wirklich dazu entschließe vegan zu leben, würde ich ganz bestimmt immer mein (veganes) Extrawürschtel bekommen, aber für jetzt habe ich mich einfach an den Käse gehalten.

 

 

Fehlen mir Fleisch, Käse und Co?

Eigentlich ist mir bis jetzt nichts abgegangen. Mir hat alles was ich gekocht habe sehr gut geschmeckt und ich bin auch zu vielen neuen Rezepten gekommen, die ich sonst wahrscheinlich nicht ausprobiert hätte.

Die einzige Situation, in der ich wirklich gerne Fleisch gegessen hätte, war als meine Schwester eine Pizza Provenciale gegessen hat und mir der Duft vom warmen Käse und dem knusprigen Speck in die Nase gestiegen ist. Um ehrlich zu sein, hab ich mich dann auch dazu hinreißen lassen ein Stück zu essen, worüber ich mich aber nicht ärgere, oder traurig bin. Ich habe 20 Jahre lang alles gegessen worauf ich Lust hatte und man kann seine Gewohnheiten nicht einfach von einem auf den anderen Tag ändern! Außerdem darf man nicht zu hart mich sich sein, sonst sieht man nie was man alles geschafft hat und ohne Erfolgsgefühl gibt man schneller auf.

 

Alles in Allem habe ich die Woche ohne viel darüber nachzudenken zu sagen wir einmal 95% vegan verbracht und habe mich eigentlich nie eingeschränkt gefühlt. Es ist mir auch nicht schwerer gefallen vegan Dinge zu finden und auch das Kochen hat genauso lange gedauert wie sonst auch!

Es haben mich viele Leute wirklich unerwartet unterstützt wie zum Beispiel meine Omi, die sich ganz genau erklären hat lassen was „vegan“ bedeutet damit sie etwas kochen kann, das ich auch essen darf.

Ich freue mich schon auf die zweite Woche und hoffe auf viele weitere Rezepte und neue Gerichte! 🙂

Bussi
eure Miriam

 



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